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Stillen

Stillen mit Stillhütchen: Tipps für eine entspannte Stillzeit

Das Stillen mit Stillhütchen ist eine hilfreiche Lösung, wenn du Schwierigkeiten beim direkten Anlegen hast oder deine Brustwarzen stark beansprucht sind. Du kannst diese Stillhilfsmittel sowohl kurzfristig als auch über einen längeren Zeitraum nutzen, solange dein Baby gut zunimmt und du dich dabei wohlfühlst. Wichtig ist eine korrekte Anwendung, damit die Milchbildung angeregt bleibt und dein Kind effektiv trinken kann.

Die richtige Größe und Form für Stillhütchen finden

Die passende Größe ist entscheidend, damit das Stillen nicht schmerzhaft ist und dein Baby die Brustwarze richtig fassen kann. Ein zu kleines Hütchen kann die Mamillen einquetschen, während ein zu großes Modell den notwendigen Reiz am Gaumen des Babys nicht auslöst. Hersteller wie Medela oder MAM bieten verschiedene Durchmesser an, die sich nach der Breite deiner Brustwarzenbasis richten. Oft werden diese Hilfsmittel auch als Brusthütchen bezeichnet.

Um die richtige Wahl zu treffen, solltest du den Durchmesser deiner Brustwarze nach dem Stillen oder vorsichtigem Stimulieren messen. Wenn deine Brustwarze zum Beispiel 17 Millimeter breit ist, passt oft eine Größe M oder 20 bis 21 Millimeter. Achte darauf, dass zwischen der Spitze der Brustwarze und dem Ende des Hütchens noch 1 bis 2 Millimeter Platz ist. Probiere verschiedene Formen aus, da manche Babys die eher kirschförmigen oder flacheren Varianten bevorzugen.

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Richtig anlegen: So gelingt das Stillen mit dem Hütchen

Ein korrektes Anlegen verhindert, dass dein Baby beim Trinken zu viel Luft schluckt oder deine Brust nicht effektiv entleert wird. Das Stillhütchen muss fest auf der Haut sitzen und darf während des Saugens nicht verrutschen. Wenn das Anlegen gelingt, entsteht ein sanfter Unterdruck, der den Milchfluss begünstigt und Schmerzen minimiert. Probiere dabei verschiedene Stillpositionen aus, um die beste Haltung für dich und dein Kind zu finden.

Nutze diese Schritte für einen guten Halt:

  • Stülpe den Rand des Hütchens leicht nach außen, bevor du es aufsetzt.
  • Befeuchte den Rand mit etwas Wasser oder Muttermilch, damit er besser haftet.
  • Setze die Mitte des Hütchens direkt über deine Brustwarze und streiche die Ränder glatt.
  • Nutze Positionen wie den Football-Griff oder das Rückengriff-Stillen, um den Kiefer deines Babys optimal zu stützen.

Diese Anlegetechnik hilft dabei, dass dein Säugling ruhig trinkt und weniger Blähungen bekommt.

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Wann Stillhütchen eine wertvolle Hilfe sind

Stillhütchen kommen meist dann zum Einsatz, wenn anatomische Besonderheiten oder akute Probleme das direkte Stillen erschweren. Sie dienen als Brücke, um die Stillbeziehung im Wochenbett zu stabilisieren und Schmerzen zu lindern. Besonders bei Hohlwarzen oder Flachwarzen geben sie dem Baby eine feste Form, an der es sich orientieren kann. Viele Frauen nutzen sie, wenn anfängliche Stillprobleme das Anlegen zur Herausforderung machen.

In einer stillfreundlich zertifizierten Klinik erhältst du oft schon direkt nach der Geburt Anleitung zum richtigen Einsatz. Das Ziel ist es, den Stress für Mutter und Kind zu reduzieren, damit das erste Bonding ungestört verläuft. Wenn du unsicher bist, frage nach einer Fachkraft, die Erfahrung mit Stillhilfsmitteln hat.

Situation Nutzen des Hütchens
Wunde Brustwarzen Schutz vor direkter Reibung.
Frühchen oder Saugschwäche Leichteres Erfassen der Trinkquelle.
Starker Milcheinschuss Hilfe beim Greifen der prallen Brust.

Einfluss auf Milchmenge und Saugverhalten

Viele Mütter sorgen sich, dass die Milchproduktion durch die Barriere des Hütchens zurückgeht. Tatsächlich kann der Reiz an der Brustwarze etwas schwächer ausfallen, was den Milchspendereflex verzögern kann. Wenn dein Baby jedoch kräftig saugt und die Brust gut entleert, bleibt die Milchmenge meist stabil und ausreichend für dein Kind. Achte darauf, dass die Brust nach dem Stillen weich ist, um einen Milchstau zu verhindern.

Beobachte die Gewichtsentwicklung deines Babys und achte auf 5 bis 6 nasse Windeln am Tag. Falls die Brust nicht ausreichend entleert wird, kann ein kurzes Abpumpen nach dem Stillen helfen, die Produktion zusätzlich anzuregen. Eine erfahrene Stillberaterin kann dir zeigen, wie du die Brustmassage einsetzt, um den Milchfluss während des Stillens mit Hütchen zu unterstützen.

Stillhütchen reinigen und sterilisieren

Sauberkeit ist oberstes Gebot, um Infektionen wie Soor oder Brustentzündungen zu vermeiden. Du solltest das Hütchen nach jedem Gebrauch gründlich vorbereiten, damit keine Milchrückstände haften bleiben. Es ist völlig normal, dass das Silikon nach häufigem Auskochen etwas trüb wird, solange die Oberfläche glatt und unbeschädigt bleibt.

So pflegst du deine Stillhilfsmittel richtig:

  • Spüle das Hütchen sofort nach dem Stillen mit kaltem Wasser ab.
  • Reinige es anschließend mit mildem Spülmittel und warmem Wasser.
  • Einmal täglich solltest du es 5 bis 10 Minuten lang im Topf sterilisieren.
  • Nutze für unterwegs eine saubere Aufbewahrungsbox.

Alternativ kannst du einen Vaporisator, um Keime sicher abzutöten.

Stillhütchen erfolgreich abgewöhnen: Der Weg zurück zur Brust

Die Abgewöhnung der Stillhütchen erfordert Geduld und einen ruhigen Moment ohne Zeitdruck. Viele Babys gewöhnen sich an das feste Gefühl des Silikons und zeigen anfangs eine Brustverweigerung, wenn das Hütchen fehlt. Ziel ist es, die natürliche Stillbeziehung schrittweise wiederherzustellen und ein verfrühtes Abstillen aus Frustration zu verhindern.

Versuche, das Hütchen mitten in der Stillmahlzeit wegzunehmen, wenn der erste große Hunger gestillt ist. Du kannst auch viel nackten Hautkontakt beim Känguruhen nutzen, um die Instinkte deines Kindes zu wecken. Eine professionelle Stillberatung kann dir zusätzliche Sicherheit geben, wenn der Übergang schwierig ist, und hilft dir dabei, dein Kind wieder direkt an die Muttermilch heranzuführen.

*Wir möchten darauf hinweisen, dass die Entwicklung deines Kindes ganz individuell ist und jedes Kind andere Bedürfnisse hat. Unser Ratgeber gibt dir eine Orientierung, ist aber kein Ersatz für ein ärztliches Gespräch. Wir raten dir, deine gesundheitlichen Fragen immer mit deiner Kinderärztin/deinem Kinderarzt zu besprechen.