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Versicherungen im Familienalltag

Versicherungen im Familienalltag: Was für euch wirklich wichtig ist

Ihr kennt das vielleicht: Im Familienalltag gibt es ständig neue Situationen. Euer Kind wird krank, macht die ersten Schritte allein im Straßenverkehr oder beschädigt beim gemeinsamen Spielen aus Versehen ein teures Gerät von Freund:innen. Und plötzlich tauchen Fragen auf wie: „Wer hilft mir jetzt eigentlich?“ oder „Sind wir auf so etwas vorbereitet?“

Spätestens dann kommt das Thema Versicherungen ins Spiel. Doch welche Versicherungen für Familien sinnvoll sind und welcher Versicherungsschutz zu eurer individuellen Lebenssituation passt, ist oft gar nicht so leicht zu überblicken.

Dieser Ratgeber gibt euch Orientierung und hilft euch dabei zu verstehen, welche Bedeutung Versicherungen im Alltag haben können. Ganz einfach erklärt und ohne komplizierte Fachbegriffe.

Kind in Schaukel am schaukeln

Wie kann ich für die Zukunft meines Kindes vorsorgen?

Viele Eltern wünschen sich, dass ihr Kind später einmal gut ins Leben starten kann. Typische Meilensteine sind zum Beispiel der Führerschein, die Ausbildung / das Studium oder die erste eigene Wohnung.

Dabei stellt sich oft die Frage, wie man dieses Ziel am besten erreicht.

Wichtig ist zunächst zu verstehen, dass Vorsorge nichts Kompliziertes sein muss. Entscheidend ist vor allem, frühzeitig anzufangen und regelmäßig etwas zurückzulegen. Schon kleine Beträge können über die Jahre hinweg eine gute Grundlage schaffen.

Eine gute Gelegenheit dafür sind auch Geldgeschenke, zum Beispiel von Oma und Opa oder den Pat:innen zur Geburt, zur Taufe oder zum Geburtstag. Statt das Geld kurzfristig auszugeben, kann es sinnvoll sein, einen Teil der Beiträge gezielt für die Zukunft des Kindes anzulegen. So wächst Stück für Stück ein finanzielles Polster.

Wenn es finanziell möglich ist, kann auch ein Teil des monatlichen Kindergelds regelmäßig dafür genutzt werden, um den Vermögensaufbau langfristig zu unterstützen.

Grundsätzlich gibt es dabei unterschiedliche Möglichkeiten zu sparen und vorzusorgen:

  • Klassisch über Tagesgeldkonten, spezielle Sparkonten für Kinder (z.B. Führerscheinkonto), Bausparverträge, oder
  • rendite- und risikoreichere Anlagen am Kapitalmarkt, also z.B. ETFs oder gemanagte Fonds im Rahmen von Sparplänen oder einer Fondsgebundenen Rentenversicherung

LVM Tipp:

Grundsätzlich ist es sinnvoll, das Geld nicht nur in eine Anlageform zu investieren. Klassische Anlageformen bieten zwar ein hohes Maß an Sicherheit, bei längeren Zeiträumen von etwa zehn Jahren oder mehr fällt die Rendite jedoch häufig vergleichsweise gering aus.

In solchen Fällen profitieren vor allem die Banken von dem angelegten Geld. Anlageformen wie ETFs können hier langfristig deutlich höhere Renditechancen bieten.

LVM Hinweis:

Kursschwankungen an der Börse werden oft als beunruhigend empfunden. Bei regelmäßigem Sparen können sie jedoch einen positiven Effekt haben: Durch den sogenannten Cost-Average-Effekt wird teilweise zu günstigeren Kursen investiert, was die Renditechancen erhöhen kann.

Um euch konkrete Beispiele an die Hand zu geben, findet ihr hier die passenden Vorsorge-Produkte unseres Partners, der LVM Versicherung:

Statt nach der „perfekten Lösung" zu suchen, ist es sinnvoller, sich zunächst klarzumachen, was das eigene Ziel ist und wie flexibel man bleiben möchte. Denn jede Familie hat andere Bedürfnisse und Möglichkeiten.

Wichtig zu wissen: Neben dem Sparen kann es auch für Eltern sinnvoll sein, über die Vorsorge für die Familie als Ganzes nachzudenken - zum Beispiel, um den gewohnten Lebensstandard der Familie im Ernstfall abzusichern. Eine Risikolebensversicherung ist der Klassiker in diesem Segment, bei dem es darauf ankommt, dass der Schutz in Höhe und Gestaltung zur Familiensituation passt. Aber auch der Ausfall des beruflichen Einkommens für längere Zeiträume z.B. wegen einer Erkrankung kann eine Familie empfindlich treffen.

Hier bieten Krankentagegeld und Berufsunfähigkeitsversicherung einen Schutz vor zusätzlichen finanziellen Sorgen in einer Phase, in der die Familie ohnehin hohen Belastungen ausgesetzt ist. Eine Absicherung, die sich für das Wohl der Familie bezahlt machen kann.

Weiterführende Informationen und konkrete Beispiele zu diesen Absicherungsmöglichkeiten findet ihr bei der LVM Versicherung unter folgenden Links:

Was mache ich, wenn mein Kind krank wird oder sich verletzt?

Ein krankes Kind ist für Eltern immer eine Ausnahmesituation. Neben der Sorge um das Kind stellt sich schnell die Frage, wie man richtig reagiert. Muss ich sofort ins Krankenhaus? Oder reicht es, abzuwarten?

Gerade hier hilft eine einfache Orientierung. Je nach Situation gibt es unterschiedliche Anlaufstellen. Von der Kinderarztpraxis über den ärztlichen Bereitschaftsdienst bis hin zum Notruf in akuten Fällen.

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Außerhalb der regulären Arztzeiten erreicht ihr den Dienst unter der Telefonnummer 116 117.
  • Akute Notfälle: Hier gilt weiterhin die Notrufnummer 112.
  • Vergiftungen: Bei Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf, zum Beispiel der von der Charité Berlin unter 030 19240.

Neben der medizinischen Versorgung spielt auch die Organisation eine wichtige Rolle. Wenn ihr im Voraus wisst, an wen ihr euch wenden könnt, nimmt das in einer stressigen Situation sehr viel Unsicherheit.

Im Hintergrund greifen hier vor allem Krankenversicherungen. Neben der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung können auch Krankenzusatzversicherungen eine Rolle spielen, zum Beispiel wenn es um zusätzliche Leistungen im Krankenhaus oder schnellere Termine geht.

LVM Tipp

Das Junior-Paket ist ein ideales Geschenk von Großeltern oder Paten zur Geburt des Enkel- bzw. Patenkindes, damit der „Sonnenschein" von Anfang an die beste Gesundheitsversorgung genießen kann.

Reiseschutz: Was gilt im Urlaub?

Urlaub bedeutet für Familien Erholung. Gleichzeitig wirft er aber auch neue Fragen auf. Was passiert zum Beispiel, wenn dein Kind kurz vor der Abreise krank wird? Oder wenn ihr euch im Ausland befindet und plötzlich medizinische Hilfe benötigt?

Solche Situationen können schnell komplex werden, vor allem wenn Sprache und Abläufe ungewohnt sind. Ein Arztbesuch im Ausland, die Organisation von Unterstützung oder die Klärung von Kosten verursacht oft zusätzlichen Stress.

Hier kommen vor allem Reiseversicherungen ins Spiel:

  • Reiserücktrittsversicherungen, wenn das Kind vor der Abreise erkrankt
  • Auslandskrankenversicherung, die bei medizinischer Versorgung und Organisation im Ausland helfen.

Sicher reisen: Entdeckt hier den passenden Reiseschutz der LVM Versicherung für eure nächste Familienreise:

Deshalb ist es hilfreich, sich vor der Reise zumindest grob mit diesen Fragen zu beschäftigen. Zu wissen, wie der Ablauf im Ernstfall aussehen kann, schafft Sicherheit und hilft euch, im Urlaub ruhiger zu bleiben.

Kind auf Rutschauto im Garten

Sicher unterwegs: Wie ist mein Kind im Straßenverkehr abgesichert?

Mit der Zeit wird dein Kind immer selbstständiger. Es fährt Fahrrad, geht allein zur Schule oder besucht Freund:innen. Damit steigt leider auch das Risiko für Unfälle.

Dabei geht es im Straßenverkehr nicht nur darum, dass dein Kind selbst einen Unfall erleidet. Es kann auch passieren, dass es dabei einen Schaden bei anderen verursacht, zum Beispiel an einem Fahrzeug oder bei einer anderen Person.

In solchen Situationen ist es besonders wichtig, ruhig zu bleiben und die richtigen Schritte einzuleiten, etwa Hilfe zu holen oder den Unfall zu dokumentieren.

Je nach Situation spielen hier unterschiedliche Versicherungen eine Rolle:

  • Eine Unfallversicherung kann unterstützen, wenn dein Kind selbst verletzt wird und langfristige Folgen entstehen.
  • Verursacht dein Kind dagegen einen Schaden bei anderen, ist die private Haftpflichtversicherung von Bedeutung.

Sicher mobil: Hier geht es direkt zu den Unfall- und Haftpflichtprodukten der LVM Versicherung:

Wichtig zu wissen

Gerade im Straßenverkehr gelten besondere Regeln für Kinder. Das Gesetz berücksichtigt, dass Kinder Gefahren oft noch nicht richtig einschätzen können. Deshalb sind Kinder unter 10 Jahren bei Unfällen im fließenden Verkehr in vielen Fällen nicht haftbar.

Wer haftet, wenn mein Kind etwas kaputt macht?

Im Alltag passieren kleine Missgeschicke schnell, besonders bei Kindern. Ein umgestoßenes Glas, ein beschädigtes Spielzeug oder ein Kratzer an einem fremden Auto sind keine Seltenheit.

Die Frage, wer in solchen Fällen verantwortlich ist, hängt oft vom Alter des Kindes und von der konkreten Situation ab.

Grundsätzlich gilt:

  • Kinder unter 7 Jahren sind rechtlich deliktunfähig. Das bedeutet, sie sind rechtlich nicht für Schäden verantwortlich.
  • Kinder zwischen 7 und 10 Jahren haften im Straßenverkehr nur eingeschränkt. Passiert ein Unfall im fließenden Verkehr, zum Beispiel, wenn ein Kind plötzlich auf die Straße läuft, haftet das Kind in der Regel nicht. Anders kann es aussehen, wenn kein fließender Verkehr beteiligt ist, etwa wenn ein Kind mit dem Fahrrad gegen ein parkendes Auto fährt. Hier wird im Einzelfall geprüft, ob das Kind die Situation ausreichend einschätzen konnte und ob Eltern ihre Aufsichtspflicht erfüllt haben, die in bestimmten Fällen eine eigene Haftung begründen kann.

Eine zentrale Rolle spielt hier die private Haftpflichtversicherung. Sie prüft, ob überhaupt eine Verpflichtung besteht, und kann berechtigte Schäden gegenüber Dritten regulieren. In vielen modernen Tarifen können sogar Schäden mitversichert sein, die durch deliktunfähige Kinder verursacht werden. Das kann im Familienalltag eine wichtige Entlastung sein.

Für euch als Elternteil bedeutet das: Nicht jeder Schaden führt automatisch zu einer Verpflichtung. Es ist jedoch hilfreich, die grundlegenden Regeln zu kennen, um Situationen besser einschätzen zu können.

Rundum geschützt: Findet hier die private Haftpflichtversicherung der LVM Versicherung:

Unterstützung im Alltag: Welche Serviceleistungen gibt es?

Neben konkreten Ereignissen wie Krankheit oder Unfällen sind es oft die kleinen organisatorischen Herausforderungen, die den Familienalltag prägen.

Einige Versicherungen bieten neben finanziellen Leistungen auch sogenannte Assistance- oder Serviceleistungen an. Dazu gehören zum Beispiel Unterstützung bei der Organisation von Betreuungen, Terminservices oder Hilfestellungen in besonderen Alltagssituationen.

Gerade in den ersten Monaten nach der Geburt entstehen häufig Fragen zu Elternzeit, Elterngeld oder behördlichen Formularen. Eine Rechtsschutzversicherung kann hierbei mehr leisten als die Unterstützung im Streitfall: Einige Anbieter stellen ergänzende Beratungs- und Serviceleistungen zur Verfügung, die Familien im Alltag Orientierung geben und bei organisatorischen Fragen unterstützen können.

Mehr Informationen zur Rechtsschutzversicherung und den dazugehörigen Serviceleistungen der LVM findet ihr hier:

Fazit: Gut informiert durch den Familienalltag

Im Familienalltag lassen sich nicht alle Situationen planen! Und das ist auch gar nicht notwendig. Viel wichtiger ist es, ein grundlegendes Verständnis für typische Fragen zu entwickeln und zu wissen, wo man im Zweifel Unterstützung findet.

So könnt ihr Schritt für Schritt mehr Sicherheit gewinnen. Für euch und eure Familie.

Am Ende geht es nicht darum, alles perfekt abzusichern. Sondern darum, vorbereitet zu sein, wenn es darauf ankommt.

Ihr wünscht euch mehr Sicherheit für euren Familienalltag? Die LVM Agenturen vor Ort beraten euch persönlich und in aller Ruhe genau abgestimmt auf eure individuelle Situation.

*Wir möchten darauf hinweisen, dass eine Schwangerschaft ganz individuell ist und jede Frau andere Bedürfnisse hat. Unser Ratgeber gibt dir eine Orientierung, ist aber kein Ersatz für ein ärztliches Gespräch. Wir raten dir, deine gesundheitlichen Fragen immer mit deinem Frauenarzt oder deiner Frauenärztin zu besprechen.*